Do, 15:36 Uhr
07.07.2011
Auf Knopf gedrückt
Die feierliche Einweihung des Blockheizkraftwerkes (BHKW) Wippertor der Stadtwerke Sondershausen GmbH wurde heute mit einem symbolischen Knopfdruck abgeschlossen...
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Sondershausen, Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) durfte diese ehrevolle Aufgabe übernehmen, nachdem er kurz zuvor im Kessel das Feuer entzündet hatte.
Mit diesem Knopfdruck wurde die ganze Arbeit der letzten 12 Monate auf den Punkt gebracht. Die Stadtwerke Sondershausen haben in den zurückliegenden 12 Monaten:
Bürgermeister Kreyer freute sich, dass die Bürger viel Verständnis aufgebracht hatten, als in vielen Straßen der Stadt Rohre der Firma Isoplus verlegt wurden, um das Fernwärmenetz zu rekonstruieren. Kreyer wies in seiner Rede darauf hin, wie denn die Projektziele aussahen. Es sollte eine moderne, zukunftsfähige und umweltschonende Fernwärme- und Stromerzeugung geschaffen werden, das Angebot einer wettbewerbsfähigen Fernwärme an aktuelle, aber auch zukünftige Kunden (in der Innenstadt, der A.-Puschkin-Promenade, der Frankenhäuser Str. u. a.) erfolgen, eine Stärkung der eigenen Stromeigenerzeugung in SDH (Anteil von 6 auf 25 %) zu schaffen und die Platzierung eines erneuerbaren Anteils in der Fernwärmeerzeugung, d. h. konkret ein Holzhackschnitzelkessel zu etablieren. Gerade mit letzterem wird damit Wertschöpfung vor Ort angestrebt, weniger Gas aus Norwegen oder Russland, sondern Holz aus dem Stadtwald von Sondershausen.
Der HHS-Kessel (Bildergalerei) benötigt ca. 1700 Festmeter im Jahr und damit ca. 1/4 der Menge, die jährlich in den 1000 ha Stadtwald zuwachsen - es bleibt auch für private Holzwerber etwas übrig. Pro Stunde werden ca. ei Kubikmeter Hackschnitzel verbrannt. In das Vorratslager passen für rund fünf Tage Hackschnitzel rein. Der jetzt in der Bildergalerie gezeigte Vorrat würde ca. zwei Tage reichen schätzte der technische Geschäftsführer Dr. Rainer Große in einem Gespräch mit kn ein
Diese Ziele sind erreicht, stellte Kreyer abschließend zum Thema Technik fest, es gilt die Formel:
Fernwärme in Sondershausen = Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) + Holz = regionale Wertschöpfung + Klimaschutz = Nachhaltigkeit.
Zur feierlichen Einweihung waren zahlreiche Gäste gekommen, die gemeinsam von den beiden Geschäftsführern der Stadtwerke, Hans-Christoph Schmidt und Wilhelm Schreier begrüßt wurden. Auch zahlreiche Kunden der Stadtwerke ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, einen Blick hinter die sonst geschlossenen Türen des neuen BHKW zu werfen. Auch die Schulklasse 2b der Franzbergschule schaute sich die Einweihung an.
Allen Betroffenen wird gedankt für die Geduld und das Verständnis für die Einschränkungen sagte Kreyer den Gästen, vor allem aber den Nachbarn die während der Bauzeit betroffen waren, wie Feuerwehr Mitte, Verkehrsgarten, TAZ, WBG "Wippertal" als Vermieter, Anwohner in der Jechastraße, der A.-Puschkin-Promenade, der Hafermalzstraße, der Frankenhäuser Straße aber auch der Gartenstraße, die lange den umleiteten Verkehr ertragen mussten, dazu Kleingartennutzern zwischen Wipper und Frankenhäuser Straße.
Ein besonders Wort richtete Kryer an die unmittelbare Nachbarn, die dauerhaft betroffen sind, die Anwohner der Jechastraße 4 bis 10. Die Stadtwerke werden dafür sorgen, dass (nachdem Baulärm und gleißende Baustellenbeleuchtung in der Bauphase überstanden sind, auch) aus dem Dauerbetrieb resultierende Schalleinwirkungen und optische Beeinträchtigung so reduziert werden, dass Sie auf Ihren Grundstücken in Zukunft ohne Einschränkungen leben können. Er verwies dabei auf die bald durchzuführenden Messungen hinsichtlich der verschienen möglichen Schadstoffe, insbesondere dem Lärm.
Angaben zu Technik und ausführenden Firmen finden Sie in der PDF-Datei:
Autor: khhDer Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Sondershausen, Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) durfte diese ehrevolle Aufgabe übernehmen, nachdem er kurz zuvor im Kessel das Feuer entzündet hatte.
Mit diesem Knopfdruck wurde die ganze Arbeit der letzten 12 Monate auf den Punkt gebracht. Die Stadtwerke Sondershausen haben in den zurückliegenden 12 Monaten:
- die Fernwärme-Erzeugung am Standort Wippertor/ Gänsespitze zentralisiert,
- die Stromeigenerzeugung mit einer neuen 2 MW-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) gestärkt,
- einen erneuerbaren Anteil mit einem Kessel zur Nutzung von Holz aus dem Stadtwald Sondershausen installiert und
- die Heizwerke Östertal und Borntal stillgelegt.
Bürgermeister Kreyer freute sich, dass die Bürger viel Verständnis aufgebracht hatten, als in vielen Straßen der Stadt Rohre der Firma Isoplus verlegt wurden, um das Fernwärmenetz zu rekonstruieren. Kreyer wies in seiner Rede darauf hin, wie denn die Projektziele aussahen. Es sollte eine moderne, zukunftsfähige und umweltschonende Fernwärme- und Stromerzeugung geschaffen werden, das Angebot einer wettbewerbsfähigen Fernwärme an aktuelle, aber auch zukünftige Kunden (in der Innenstadt, der A.-Puschkin-Promenade, der Frankenhäuser Str. u. a.) erfolgen, eine Stärkung der eigenen Stromeigenerzeugung in SDH (Anteil von 6 auf 25 %) zu schaffen und die Platzierung eines erneuerbaren Anteils in der Fernwärmeerzeugung, d. h. konkret ein Holzhackschnitzelkessel zu etablieren. Gerade mit letzterem wird damit Wertschöpfung vor Ort angestrebt, weniger Gas aus Norwegen oder Russland, sondern Holz aus dem Stadtwald von Sondershausen.
Der HHS-Kessel (Bildergalerei) benötigt ca. 1700 Festmeter im Jahr und damit ca. 1/4 der Menge, die jährlich in den 1000 ha Stadtwald zuwachsen - es bleibt auch für private Holzwerber etwas übrig. Pro Stunde werden ca. ei Kubikmeter Hackschnitzel verbrannt. In das Vorratslager passen für rund fünf Tage Hackschnitzel rein. Der jetzt in der Bildergalerie gezeigte Vorrat würde ca. zwei Tage reichen schätzte der technische Geschäftsführer Dr. Rainer Große in einem Gespräch mit kn ein
Diese Ziele sind erreicht, stellte Kreyer abschließend zum Thema Technik fest, es gilt die Formel:
Fernwärme in Sondershausen = Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) + Holz = regionale Wertschöpfung + Klimaschutz = Nachhaltigkeit.
Zur feierlichen Einweihung waren zahlreiche Gäste gekommen, die gemeinsam von den beiden Geschäftsführern der Stadtwerke, Hans-Christoph Schmidt und Wilhelm Schreier begrüßt wurden. Auch zahlreiche Kunden der Stadtwerke ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, einen Blick hinter die sonst geschlossenen Türen des neuen BHKW zu werfen. Auch die Schulklasse 2b der Franzbergschule schaute sich die Einweihung an.
Allen Betroffenen wird gedankt für die Geduld und das Verständnis für die Einschränkungen sagte Kreyer den Gästen, vor allem aber den Nachbarn die während der Bauzeit betroffen waren, wie Feuerwehr Mitte, Verkehrsgarten, TAZ, WBG "Wippertal" als Vermieter, Anwohner in der Jechastraße, der A.-Puschkin-Promenade, der Hafermalzstraße, der Frankenhäuser Straße aber auch der Gartenstraße, die lange den umleiteten Verkehr ertragen mussten, dazu Kleingartennutzern zwischen Wipper und Frankenhäuser Straße.
Ein besonders Wort richtete Kryer an die unmittelbare Nachbarn, die dauerhaft betroffen sind, die Anwohner der Jechastraße 4 bis 10. Die Stadtwerke werden dafür sorgen, dass (nachdem Baulärm und gleißende Baustellenbeleuchtung in der Bauphase überstanden sind, auch) aus dem Dauerbetrieb resultierende Schalleinwirkungen und optische Beeinträchtigung so reduziert werden, dass Sie auf Ihren Grundstücken in Zukunft ohne Einschränkungen leben können. Er verwies dabei auf die bald durchzuführenden Messungen hinsichtlich der verschienen möglichen Schadstoffe, insbesondere dem Lärm.
Angaben zu Technik und ausführenden Firmen finden Sie in der PDF-Datei:
Downloads:
- Technik BHKW (24 kByte)





























