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Di, 17:17 Uhr
30.08.2011

Angemerkt: Am Kabinett vorbei?

Thüringens Innenminister Jörg Geibert (CDU) war heute zu Gast im Rathaus von Sondershausen. Dabei hatte kn auch die Möglichkeit, den Innenminister zu der neuen Image-Kampagne Thüringens zu befragen....


Schon jüngst hatte SPD-Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme in einer Stellungnahme Kritik an einem Artikel geäußert, der in der FAZ erschienen war (Reaktion auf Artikel in der FAZ ). Auch Landrat Peter Hengstermann (CDU) war dieser Artikel sehr unangenehm aufgestoßen. Und nicht nur ihm. Einige Wirtschaftsvertreter der Region hatten sich bei Hengstermann regelrecht beschwert, wie da der Kyffhäuserkreis in einem unmöglichem Licht dargestellt wurde. Das brachte Hengstermann im Gespräch mit dem Innenminister ins Spiel. Wir müssen mehr für das Image der Region tun, so Hengstermann.

Hier hakte kn im Gespräch nach. Im Kommentar zur neuen Image-Kampagne von Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hatte kn bereits darauf hingewiesen, dass der Norden Thüringens bei dieser Kampagne praktisch völlig ausgespart wurde (kn-Kommentar: Einfach enttäuschend?) . Die Frage an den Innenminister war, ist denn dieser Werbespot der Kampagne „Das ist Thüringen“ so im Kabinett beraten worden?

Der Innenminister konnte sich an so einen Vorgang nicht erinnern und gab unumwunden zu, weder den Werbespott, noch die neue Internetseite der Aktion www.das-ist-thüringen.de zu kennen. Upps, das überrascht schon, soll doch wohl die ganze Werbekampagne rund zwei Millionen Euro kosten! Und dann werden hier weite Teile Thüringens in so einer Kampagne ausgespart und Entscheidungen vielleicht sogar am Kabinett vorbei getroffen?

Ist hier vielleicht bald die Zeit reif, den ungeliebten Norden an das Land Sachsen-Anhalt abzustoßen? Wundern würde es keinen mehr. Wenn nun auch nichts mehr am Werbespot geändert werden kann, die Homepage sollte aber schnellstens nachgebessert werden.
Karl-Heinz Herrmann
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