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Fr, 14:14 Uhr
07.12.2018
Neues aus Sondershausen

Kreisverkehr Jecha kann kommen

Der Kreisel in Jecha, der die Kreuzung Steingraben / Lindner-Straße und Unstrut-Werra-Radweg von Sondershausen entschärfen soll, kann geplant werden.

Der Stadtrat der Stadt Sondershausen gab gestern einstimmig grünes Licht, damit die Planung für diesen gefährlichen Knotenpunkt beginnen kann. Über den Unfallschwerpunkt hatte kn schon mehrmals berichtet.

Nach dem es im Hauptausschuss noch viel Gegenwind wegen der Finanzierung gab, nicht ausgeschöpfte Mittel aus den Ortsteilen, wurden jetzt die Mittel an anderen Stellen des Haushalt gefunden. Für die Ausarbeitung der Entwurfsplanung werden ca, 45.000 Euro benötigt.

Hier die Begründung aus der Beschlussvorlage:
Begründung Kreisverkehr

In der Diskussion räumte Hartmut Thiele (CDU) ein, die Problematik Unfallschwerpunkt im Hauptausschuss unterschätzt zu haben und signalisierte Zustimmung.

Über das Projekt hatte kn bereits in groben Zügen berichtet:
Neue Verkehrslösung in Sondershausen wird diskutiert (1)
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Kommentare

20.12.2018, 13.25 Uhr
tannhäuser | Mich wundert...
...das fehlende Feedback auf diese Entscheidung.

Der Kreisel hilft allen. Alle Verkehrsteilnehmer, egal, ob auf 2 oder 4 Rädern, müssen Rücksicht nehmen und sich einordnen.

Und wenn man wieder die Panzerstrasse befahren kann, u. Ins Borntal zu kommen, entspannt sich auch die Situation am geplanten Kreisel.

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20.12.2018, 16.12 Uhr
Kobold2 | naja,
erst einmal schauen, was für ein Entwurf geplant wird.
aber im Kern geht' m.M.n. in die richtige Richtung.

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20.12.2018, 16.25 Uhr
Mueller13 | Alternativvorschlag
Kostet vermutlich nur 500Euro, entschärft die Situation komplett - und ist an einem Tag umsetzbar.
Ohne Planungsleistungen von 45.000 Euro und späteren Bauleistungen von 700.000 Euro!?

Einbahnstraße in Richtung Jecha. Hauptverkehrsstraße ändern, von der Frankenhäuser Straße kommend, abbiegend in die Panzerstraße Richtung Stadt.

Schon müssen die Fussgänger/Radfahrer nur noch auf eine Richtung achten und die ist einsehbar - das bekommen auch Kinder hin.

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20.12.2018, 17.45 Uhr
Kobold2 | Dadurch
muss aber die Busslinie noch umgeändert werden?
Da kommen sie dann mit ihrem Kosenvoranschlag nicht hin.
Die Unfälle werden sich auch häufen, bis man gelernt hat, auch auf Verkehrsschilder zu achten.

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20.12.2018, 19.34 Uhr
tannhäuser | Bin ich jetzt falsch...
...oder müsste sich der Bus wie jeder andere Verkehrsteilnehmer einfach einordnen?.

Wo ist das Problem dabei?

Die Idee von Mueller13 ist gut. In Nordhausen funktioniert es auch mit den Einbahnstrassen.

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20.12.2018, 21.26 Uhr
Kobold2 | Nö
Der Bus aus Jecha in Richtung Östertal fährt dann immer übers Gewerbegebiet, oder halt gleich über Berka?
Oder man lässt Jecha einfach aus? Vom Bornal kommend gleich durch den Tunnel über die Panzerstraße.
Das wird reichlich Zustimmung finden!
Ich hab ja nichts dagegen, das man das Autofahren etwas unattraktiver macht, denke aber nicht, das es der richtige Weg ist, wenn man Strecken einseitig dicht macht.

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21.12.2018, 09.30 Uhr
Mueller13 | @ Kobold - bitte keine Scheinargumente
Es geht darum eine Gefahrenstelle (und da sind sich vermutlich alle einig) schnell und ohne ausufernde Kosten zu entschärfen.

Die Umleitung kostet den Bus zwei Minuten, wenn er durch den Tunnel fährt oder das Gewerbegebiet. Beides vermutlich verkraftbar und planbar.

Der Steingraben ist per se nicht ausgelegt für starken Verkehr, weil die Bebauung viel zu dicht ist und eine Schule unmittelbar angrenzt.

Es geht auch nicht darum das Autofahren unattraktiv zu machen - sondern das Miteinander der Verkehrsteilnehmer sinnvoller zu gestalten. Und das mit der geänderten Verkehrsführung und den Unfällen ist eher ein vorgeschobenes Argument. Für ein paar Striche auf der Straße und ein Blinklicht für 3 Monate wird es wohl noch reichen - wenn ich auf die Alternative (Kreisel) schaue...

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21.12.2018, 13.23 Uhr
Kobold2 | @ Müller 13
Das Miteinander klappt schon lange nicht und wird von Politik und bunten Lobbyverbänden immer wieder untermauert.
Erst kommt der Autofahrer, dann kommt der Autofahrer, etwas später kommt der Autofahrer und irgendwann ganz hinten darf sich der Rest mal anstellen.

Der Tunnel ist eine Engstelle, Die Wago-Kreuzung ein Brennpunkt, an beiden Stellen können sich viele nicht benehmen. Wenn der Verkehr an beiden Stellen steigt, wird das Unfallrisiko nur verlagert. Für beide Strecken vermuten sie ja nur das es funktioniert? Wenn nicht, war es halt ein Versuch mit Unkosten.
Da geb ich der Kreisellösung dauerhaft mehr Erfolg.

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