nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
So, 19:11 Uhr
12.05.2019
Neues aus Sondershausen

Verbesserung der Barrierefreiheit in Sondershausen

Im vergangenen Jahr begannen die Bauarbeiten am Rathaus in der Sondershäuser Innenstadt. Durch eine damit verbundene Gerüstaufstellung war der barrierefreie Übergang von der Burgstraße zum Rathaus nicht mehr befahrbar. Das wurde jetzt geändert, wie eine Leserin schreibt...

Da nicht nur mir als Rollstuhlfahrerin das Überqueren der Straße durch die am Straßenrand vorhandene Rinne und Bordanlage Probleme bereitete, sprach ich Ende 2018 mit Herrn Böttner und seinem Kollegen in der Stadtverwaltung des Fachbereichs 2 Bau & Ordnung, Sachgebiet Straßenunterhaltung und bat um eine Lösung. Bereits einige Tage später trafen wir uns vor Ort und ich konnte mein Anliegen erläutern.


Schnell kamen wir zu einer Lösung und konnten die weitere Verfahrensweise abstimmen. Der Lösungsvorschlag seitens der Stadt sah vor, in der Carl-Schröder-Straße, an der Querungsstelle in Höhe des Optikergeschäftes, die Befahr- und Begehbarkeit durch eine bauliche Verbesserung des Übergangs zwischen Straße und Gehweg auf beiden Seiten der Straße herzustellen. Dadurch wäre eine dauerhafte barrierefreie Überquerung der Straße für alle Bürgerinnen und Bürger möglich.


Schon am darauffolgenden Tag begannen die Bauarbeiten und zum Ende der Woche war der barrierefreie Übergang fertig. Bevor der neue Übergang freigegeben wurde, konnte ich persönlich die Befahrbarkeit mit dem Rollstuhl ausprobieren und überquerte mehrmals die Straße.


Von der Verbesserung profitiere nicht nur ich als Rollstuhlfahrerin, sondern alle Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Kreisstadt, egal ob mit dem Rollstuhl, Rollator, Gehilfen, oder auch Frauen mit Kinderwagen.

Verbesserung der Barrierefreiheit in Sondershausen

Hinweis kn: Wer das Video (mp4-Format) mit den Smartphone betrachten will, muss auf seine Einstellungen achten, sonst wird es nicht angezeigt!

Aus dem Grund, möchte ich mich als Bürgerin unserer Stadt Sondershausen, als Mitglied des Verbandes der Behinderten des Kyffhäuserkreises e.V. und im Namen aller gehandicapten Menschen recht herzlich bei Herrn Böttner und seinem Kollegen in der Stadtverwaltung für die Verbesserung der Lebensqualität in der Innenstadt, sowie für die sehr schnelle und unkomplizierte Umsetzung dessen bedanken.


Text und Fotos: Carolin Eberth
Verbesserung der Barrierefreiheit in Sondershausen (Foto: Carolin Eberth)
Verbesserung der Barrierefreiheit in Sondershausen (Foto: Carolin Eberth)
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

12.05.2019, 23.11 Uhr
tannhäuser | Schön für Sie, Frau Eberth!
Ich gönne Ihnen Ihre Barrierefreiheit und würde nie behaupten, dass Ihre Erfolge damit zu tun haben, dass Sie im Landratsamt die Empfangsdame hinter Glas mimen und bei der SPD öffentlichkeitswirksam präsent sind.

Übrigens...Dass Sie Teilnehmer an NPD-Demos am Busbahnhof öffentlich als "Unterschicht" bezeichneten, war damals auch Thema bei den Bürgern, die nicht Kerzen in Fenster stellten (Haben unsere Feuerwehrleute nicht genug Stress mit Balkonbränden oder unsachgemäßer Benutzung von feuerfangenden Kochplatten?) oder sonstwie für "Bunt statt Braun" auf Töpfe schlugen.

0   |  0     Login für Vote
12.05.2019, 23.30 Uhr
5020EF | Frau Eberth
hab ich Ihren Namen nicht im Wahlregister für den Stadtrat für die SPD im Heimatecho gelesen?

Dass sie behindert sind, ist unbestritten aber zu Ihrer Zugehörigkeit in diversen Vereinen hätten Sie diesen Umstand ihrer Parteizugehörigkeit ruhig erwähnen können und sollen!

Gibt es im Übrigen nicht einen Art Ehrenkodex kurz vor der Wahl eben nicht Wahlwerbung zu betreiben?!
(und gerade bei körperlich Behinderten Personen Punkte für die Partei sammeln zu wollen finde ich persönlich grenzwertig)

PS: Ich freue mich natürlich für alle, die die Barrierefreiheit nutzen können ;)

0   |  0     Login für Vote
13.05.2019, 13.14 Uhr
Erkan | Stimmenfang?- oder Unwissenheit?
Barrierefreiheit in Sondershausen. Man kann sich stolz zeigen, dass, sofort reagiert wurde.
Alle Bürger mit Behinderung werden, dies zu schätzen wissen.
Aber warum verschweigt Frau Eberth ihre Mitgliedschaft in der SPD und ihren Arbeitgeber.
Natürlich macht es sich in Zeiten des Wahlkampfes zur Kommunalwahl besonders gut, wenn sich ein Betroffener zu Wort meldet.
Aber ich weis nicht, ob das der richtige Weg ist?
Was bis jetzt durch das SPD geführte Landratsamt vergeigt wurde, bringt ein solch verkappter Artikel auch nicht ins richtige Licht.
Ist es etwa nur Stimmenfang.

0   |  0     Login für Vote
13.05.2019, 16.13 Uhr
tannhäuser | Mir ist es völlig egal...
...für welche Partei jemand, der als "Aushängeschild" des Landratsamt Auskünfte zu erteilen hat, kandidiert oder auch nicht.

Es ist ja auch nicht so, dass man, wenn man sich in dem Gebäude verläuft, nie wieder das Tageslicht erblickt.

Aber wenn ich dreimal in 4 Wochen von der Dame am Empfang die falsche Information für den Adressaten meines Anliegens bekomme, tendiert mein Verständnis für Inklusion gen Gefrierpunkt.

Tut mir Leid, aber wer für eine Partei (Siehe Wahlkampf Anne Bressem) auf Fotos so präsent ist, gegen die Besucher einer NPD-Veranstaltung vom Leder zieht und andersdenkende Mitbürger, wenn sie einer AFD-Veranstaltung auf dem Markt beiwohnen als Nazis bezeichnet und dann auch selbst für eine Partei, die das "sozial" nur noch als Feigrnblatt trägt, kandidiert, wird behandelt wie jede andere Person des öffentlichen Lebens.

0   |  0     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.