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Do, 00:02 Uhr
13.06.2019
Bürger fragen

Wenn das Schule macht...

könnte Sondershausen bald eine große Tempo-30-Zone werden. Einige Bürger schütteln den Kopf über dieses Nacht und Nebel Aktion und haben kn informiert...

Viele Bürgerinnen und Bürger haben es noch gar nicht so wahr genommen und auch kn musste erst von Bürgern darauf aufmerksam gemacht werden.


Es geht um die Jechaer Straße von Sondershausen. Bemerken Sie beim Einfahren in diese Straße etwas, das seit kurzem neu ist. Obwohl es eine recht einschneidende Maßnahme ist, wird nicht auf die neue Verkehrsregelung hingewiesen und auch der Presse wurde nichts gemeldet, zumindest kn nicht.


Sie haben es nicht gleich gesehen? Dann richten Sie mal den Blick auf die rechte Seite des Bildes. Das runde Schild mit der 30 drin, besagt, dass die nächsten 200 Meter nur noch mit 30 km/h gefahren werden darf! In der Gegenrichtung ist ebenfalls ein Tempo 30 Schild aufgestellt, in Höhe Ende der Gartenanlage.
Und auch der Standort des Beginns überrascht am Wippertor, denn die ersten 30 bis 50 Meter sind nicht mal Wohnbebauung (Gebäude der Stadtwerke).


Ein Bürger sagte zu kn: Kein Kindergarten, keine Schule, kein Krankenhaus oder ähnliche Einrichtung liegt in diesem Straßenteil, es ist kein Unfallschwerpunkt, warum also diese Geschwindigkeitsbegrenzung?

Unter der Hand hat kn erfahren, die Geschwindigkeitsbegrenzung soll Lärmschutz sein!

Wegen Lärmschutz Geschwindigkeitsbegrenzung mit Tempo 30? Das wirft Fragen auf.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung in der Nacht (22:00 Uhr bis 06:00 Uhr) wäre ja noch verständlich, aber gleich den ganzen Tag? Bei Geschwindigkeitsbegrenzung gibt es eigentlich das Zusatzzeichen "Lärmschutz". Warum wurde es nicht angebracht?

Wenn in der Jecha Straße ein Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Lärmschutz eingerichtet wird, was soll dann in Straßen wie der Hospitalstraße, der Frankenhäuserstraße, der Güntherstraße, der August-Bebel-Straße erst sein? Die hätten es dann genau so verdient, ein Geschwindigkeitsbegrenzung mit Tempo 30 wegen Lärmbelästigung zu erhalten.

Upps, da hätten wir ja bald den Umstand, wir machen an den Ortseingangsschilder Sondershausen zur Tempo-30-Zone.

Ein Bürger aus dem Borntal reagierte noch viel schärfer. Es sei eine glatte Unverschämtheit was da passiert, wenn man sieht, das es die Stadt Sondershausen (einschließlich ihrer damals gewählten Stadträte) abgelehnt haben, in der Edmund-König-Straße vor der Zufahrt zum DRK-Kindergarten eine Geschwindigkeitsbegrenzung Tempo 30 einzurichten, siehe Bericht kn vom 25.08.2018:
Hier wird Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert
Gerade die Borntalstraße hat dort und an dem folgenden Fußgängerüberweg schon schwere Unfälle erlebt. Aber es reichte angeblich nicht zu einer Geschwindigkeitsbegrenzung.

Die Forderung einiger Bürger ist verständlich:
Die Stadtverwaltung und auch die Stadträte sind aufgefordert Stellung zu nehmen, warum und wie soll es in der Frage Geschwindigkeitsbegrenzungen wegen Lärmbelästigung weiter gehen?

Viele Fragen sind aufgeworfen und kn wartet gespannt, wie die fragenden Bürgerinnen und Bürger auf Antworten!
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Kommentare

13.06.2019, 06.21 Uhr
Kobold2 | Vielleicht
soll die Stadt sich auf diese Art, still und heimlich, zu einer großen Radfahrerzone wandeln?
Ratlosigkeit trägt manchmal merkwürdige Früchte.
Man könnte natürlich auch mal die maroden Straßen sanieren, ist scheinbar in absehbarer Zeit nicht vorgesehen. Oder man sammelt mit Kontrollen an diesen Stellen erst mal Geld.

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13.06.2019, 07.08 Uhr
tannhäuser | Ist mir gar nicht aufgefallen...
An die 30-Zone in der Hafermalz-Str. Richtung Danz/Grimau (Zufahrt Betreutes Wohnen) hält sich auch kaum jemand.

Zur Raserei in der Külz-/Borntalstr trotz Kindergärten, Arztpraxen, Tagespflege Bushaltestellen und drei Zebrastreifen sage ich nichts mehr. Perlen für die Säue.

In Jecha wird demnächst saniert, Kobold2. Hoffe ich zumindest, dass bei der Buddelei wegen Kabeln und Rohren auch der Fahrbahnbelag erneuert wird. Das ist derzeit nicht mal für Panzer zumutbar ;))

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13.06.2019, 07.28 Uhr
Kobold2 | Abschnittsweise Sanierung
in 200m Schritten ist dort ganz clever geplant.
Auf diese Weise ist man ein paar Jahre beschäftigt und während dieser Zeit, kehr auch im Borntal etwas Ruhe ein, da der Weg in GWG Kalkhügel, übers Borntal nicht mehr funktioniert.
Alles zum Wohle der Einwohner!

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13.06.2019, 07.38 Uhr
tannhäuser | Ich meinte natürlich König-Str.
Und wie lächerlich...Ich kann mir schon denken, wem ich so auf die Füße getreten bin, dass Er/Sie nun jeden meiner Kommentare unabhängig vom Thema mit Daumen runter bedenkt.

Alberner Rentnerkindergarten!

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13.06.2019, 10.13 Uhr
Kobold2 | Nicht ärgern Tannhäuser
insbesondere der negativ Daumen ist ein Ausdruck von fehlender Toleranz und mangelnder Fähigkeit, mit sachlichen Argumenten konstruktiv zu diskutieren.
Einfach das Ergebnis der Entwicklung unseres gesellschaftlichen Niveaus.
Nun wird auch hier wieder der Zähler hochlaufen ;)

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13.06.2019, 10.55 Uhr
sputnik | Fordere 30er Zone dann auch für Erfurter Str. und Bebel Str.
Nicht nur der nach 3:30 Uhr stark einsetzende Liefer- und Schwerlastverkehr, nein auch die ganzen anderen Fahrzeuge der Menschen die zur und von der Arbeit müssen erzeugen hier nicht nur erheblichen Lärm. Man kann auf der Straßenseite nicht mit offenem Fenster schlafen, nicht nur wegen des Lärms, auich wegen des Gestanks dann, Rußpartikel, Feinstaub, NOx und was soll ich alles noch aufzählen ..... Extrem wird die Belastung, wenn die Ampeln angeschaltet sind und die Fahrzeuge länger, auch vor unserem Grundstück stehen. Noch interessanter wird es (und das nicht nur im Sommer) wenn insbesondere die Flitzer (Auto, Motorrad, Moped) eventuell schon bei den Punkthäusern anfangen "aufzudrehen" und den Berg hier förmlich hinaif bzw. hinab fliegen. Ein Wunder, dass nach keine oben am Franzberg-Kreisel (Dr. A. Zimmermann-Kreisel) an den Stahlsäulen kleben geblieben sind?! Gerade hier begauf in der Bebel Str. hätte man die in jedem Fall notwendigen 60 Meter Messstrecke für Geschwindigkeitskontrollen, was sicher auch sinnvoll und eigentlich öfters zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten notwendig wäre, aber da wollen sicher die Damen und Heren aus den Verwaltungen nicht ran - ich weiß nicht wirklich warum? Gekracht hat es hier ja auch öfters, beobachte das hautnah seit 10 Jahren, nicht nur an der Kreuzng mit Abbiegung zum Finanzamt und Elisabethplatz. Aber die Statistik wird hier sicher sagen, dass das kein Unfallschwerpunkt ist. Prävention, Vorbeugung und sicher auch öftere Kontrollen könnten und sollten sicher auch unserem Bürgermeister (selbst vorher Polizist) hier vielleicht auch am Herzen liegen.

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13.06.2019, 22.12 Uhr
5020EF
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