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Do, 19:03 Uhr
15.04.2021
Bebraer Teiche werden offiziell zum Naturressort

Das Warten hat ein Ende

Im nicht öffentlichen Teil der 17. Sitzung des Stadtrates Sondershausen stimmten heute die Stadträte über den Erbbaurechtsvertrag zur Betreibung der Bebraer Teiche ab...

Mike Schielke bei seiner Präsentation des Naturressorts im Stocksen in Sondershausen  (Foto: Eva Maria Wiegand) Mike Schielke bei seiner Präsentation des Naturressorts im Stocksen in Sondershausen (Foto: Eva Maria Wiegand)


Die Entscheidung fiel zugunsten des neuen Betreibers Mike Schielke, Geschäftsführer- und Immobilieninvestor der SOVIS Holding GmbH aus, der schon in der letzten Stadtratssitzung mit einem Ergebnis gerechnet hatte.

Sein Team bekam im Oktober vergangenen Jahres den Zuschlag für ein Naturressort der besonderen Art. In den letzten Monaten wurden zwei Verträge ausgearbeitet. Die Verhandlungen erwiesen sich als nicht ganz einfach, so musste nicht nur für eine Trinkwasserleitung, die unter dem Arial der Bebraer Teiche verläuft, eine Lösung gefunden, sondern auch eine umweltverträgliche Planung vorgelegt werden. Mit der heutigen Entscheidung können Mike Schielke und sein Team mit der Umsetzung einer großen Vision beginnen.

„Wir planen die beiden ältesten Bungalows noch in diesem Jahr abzubrechen. Einen offiziellen Spatenstich wird es in diesem Sinne nicht geben, da dem
Gesamtprojekt noch einige Genehmigungen vorausgehen werden und wir in kleinen Schritten mit den Baumaßnahmen beginnen", erklärt der neue Betreiber.

Positiv überrascht ist Mike Schielke, dass ihn in den letzten Monaten unzählige Buchungsanfrage aus fast dem ganzen Bundesgebiet erreicht haben. Auch wenn es bis zur Fertigstellung des Naturressorts sicher zehn Jahre braucht, so können schon in den nächsten zwei Jahren Fahrradtouristen in die Region kommen und in den Bungalows übernachten.

Geplant sind auch Ladesäulen für E-Bikes. Herr Schielke freut sich auf seine Aufgabe und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Stadt Sondershausen.
Eva Maria Wiegand
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Kommentare

15.04.2021, 22.07 Uhr
Knaecke2 | Zehn Jahre ??????
Wofür ist denn da mal eben der Zuschlag erteilt worden? Das die nächsten "10" Jahre keine Konkurenz oder Interessenkonflikte für bestehende Geschäftsgebahren in Angriff genommen werden? Was sind denn da für Kompetenzen am Werk, welche sich für ein Bronze-Modell der Innenstadt feiern lassen und diese als "Wegweiser" verkaufen, wo doch nichts kulturelles in dieser "Innenstadt" aufzufinden ist. Stadtplaner und Verantwortliche haben leider die letzten 20 Jahre auf dieses kulturelle Armutszeugnis der Stadt Sondershausen hingearbeitet.

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16.04.2021, 05.33 Uhr
Micha123 | Armutszeugnis
20 Jahre?
Nein, dieses "Armutszeugnis" begann schon vor 31 Jahren.
Obwohl die Wende eigentlich ein Neustart war, welchen man zum größten Teil verschlafen hat.
Was damals gesät wurden ist, das erntet man nun. Da können auch die jetzigen Verantwortlichen kaum etwas daran ändern und nur Stück für Stück vorankommen.

Es gibt Regionen in den "neuen" Bundesländern, welche es geschafft haben und wo wirklich "blühende Landschaften" sind.
Zwar weicht das jetzt vom Thema ab, jedoch der "Ausverkauf" nach der Wende, Schließungen der meisten Betriebe, Wegzug von Facharbeitern - es hätte nicht so kommen müssen. Aber die meisten Menschen waren geblendet, geblendet von Reisefreiheit, Coca Cola & Co.

(Ich bin keiner, welcher der DDR nachtrauert, jedoch haben es sich die meisten Menschen anders vorgestellt, als es dann doch kam. Den daraus entstandenen "Frust", diesen bekommt man heute deutlich zu spüren.
Und ich bin mir heute noch nicht sicher, was die Stadt Sondershausen und der Kyffhäuserkreis überhaupt genau wollen... Tourismus? Kultur? Wirtschaft?)

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16.04.2021, 08.49 Uhr
Frauenberger | Ich weiß zwar nicht...
...was Frust nach der Wende jetzt mit diesem Artikel zu tun hat. Grundsätzlich stimmt es ja. Aber hier gehts doch um die Bebraer Teiche. Das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun. Und seien wir froh, dass es jetzt endlich da weitergeht, nachdem das Ganze ja nun über einen langen Zeitraum offensichtlich fast totdiskutiert wurde. Ich drücke Herrn Schielke die Daumen und hoffe, dass sich das Ganze zu dem entwickelt, was angedacht ist. Ich habe auch nicht mitbekommen, dass sich der Bürgermeister dafür hat feiern lassen, das Bronzemodell einzuweihen. Wenn es eine Feier gegeben hätte, wäre ich nämlich hingegangen. So wie ich das gelesen habe, wurde es einfach "eröffnet". Und das gehört sich ja wohl so. Es wird aber auch nur gemeckert.

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16.04.2021, 14.01 Uhr
Micha123 | Es weicht vom Thema ab....
so habe ich es auch im Kommentar erwähnt - bezüglich dem "Frust nach der Wende".

Und ich habe auch geschrieben, dass es nur Stück für Stück geht und man so was erreichen kann.
So ist es auch mit den Teichen, da drücke ich auch die Daumen und hoffe, dass es sich positiv entwickelt.

In einem anderen Artikel habe ich auch das Bronzemodell erwähnt, mich darüber gefreut und es für eine tolle Sache halte.
Und ich glaube auch, dass der Bürgermeister von Sondershausen nicht der Typ ist, welcher sich für irgendwas feiern lässt und sich so präsentiert.
Es ist genau der Richtige. Ein Mensch der anpackt, welcher sagt was Phase ist. Er hätte schon vor 10 Jahren da sein müssen....

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