Thüringer CDU angesichts russischer Aggression:
Kehrtwende in Politik gefordert
Wir werden nach dem Überfall Putins auf die Ukraine über viele Fragen neu nachdenken müssen, macht Christian Hirte, Landesvorsitzender der CDU Thüringen, deutlich. Rüstungsausgaben, Wehrpflicht, Energieversorgung, internationale Beziehungen – alles muss auf den Prüfstand...
Dabei ist schonungslose Ehrlichkeit gefragt: Wo haben wir Fehler gemacht? Was haben wir vernachlässigt? Was erschien uns fälschlicherweise selbstverständlich?
Mit Blick auf die jüngsten Ankündigungen der Bundesregierung erklärt Hirte: Die Pläne der Bundesregierung zur massiven Stärkung der Bundeswehr haben meine volle Unterstützung. Deutschland, Europa und die gesamte freie Welt ist geeinter denn je. Tragisch ist, dass es dafür erst diese Katastrophe brauchte.
Christian Herrgott, Generalsekretär der Landespartei, Bundeswehrbeauftragter der CDU-Landtagsfraktion und Oberstleutnant der Reserve, fügt hinzu: Sicherheitspolitik muss wieder Priorität haben. In der jetzigen Lage müssen wir auch sehr ernsthaft über eine Dienstpflicht reden. Das Vorhaben der Thüringer Landesregierung, kurzfristig Aufnahmeplätze für ukrainische Kriegsflüchtlinge bereitzustellen, begrüßt Herrgott uneingeschränkt: Den Menschen, die vor Putins Truppen fliehen, helfen wir in Thüringen. Da gibt es überhaupt keine Diskussion.
Für den morgigen Dienstagabend hat die Landespartei kurzfristig eine digitale Mitgliederkonferenz mit Experten der Konrad-Adenauer-Stiftung aus der Ukraine einberufen. Über 100 Mitglieder haben sich bereits angemeldet.
Autor: red
Kommentare
DonaldT
28.02.2022, 15:08 Uhr
Kehrtwende gefordert
Ja wer denn nun? Hirte oder Herrgott? Finden sich die Schreiber noch selbst zurecht, in ihren Gespinsten?
Was sie selbst - unter Merkel, v.d.L., AKK verbockt haben, dies soll nun auf den "Prüfstand"?
Ergebnis: Wie die Sanierung der "Gorch Fock", alles wird teurer werden als gedacht.
Und unter Merkel war schon mal so, dass Kriegsflüchtlinge ungeprüft aufgenommen wurden!
Was da alles kam und heute noch hier hockt - dass wäre und ist das Geld zur Sanierung der Bundeswehr.
Romikon
28.02.2022, 15:10 Uhr
das Einzigste über was ihr nachdenken solltet ist
Welche Fehler ihr ständig und im Besonderen in der Ostpolitik macht.
Das wäre schon eine Glanzleistung.
Denken.Und dann handeln.
geloescht.20250302
28.02.2022, 15:35 Uhr
Wehrpflicht wieder einführen?
Als ob diese verlogene, von Merkel entkernte Chaostruppe CDU die Chuzpe hätte, die damalige Abschaffungsentscheidung ihres anno dunnemals zuständigen Verteidigungsministers, Unionsfreundes, Bilderbergers, Atlantikbrücklers und Promotionsplagiators von Guttenberg ernsthaft rückgängig machen zu wollen.
Warum lebt der Baron denn schön weit weg von allen Brennpunkten inner- und ausserhalb seines von ihm ehemals mitregierten Heimatlandes schön gemütlich in den USA, unbehelligt vom Chaos der ihm ehemals unterstellten und zur Verteidigung der eigenen Bürger unfähigen Lachnummer namens Bundeswehr?
pseudonym
28.02.2022, 15:51 Uhr
Und da ist sie wieder,
die Arroganz der westlichen Welt in Form von kleinen Thüringer CDU-Lokalmarionetten, die angeblich für die sogenannte "freie" Welt sprechen.
Fühle mich lange nicht so unfrei in Eurer achso freien Welt wie jetzt!
Sie wollen einfach nicht dazulernen!
Fischkopf
28.02.2022, 15:52 Uhr
und ich fordere
keine Kehrtwende der Politik, sondern einen kompletten Austausch der Politiker.
Was sich dort für Schmarotzer die Taschen vollschaufeln, ist echt nicht mehr tragbar.
Alles wurde kaputtgespart und runtergewirtschaftet und nun das große Heulen kriegen, weil man mit der jetzigen BW kein Krieg gewinnen kann.
Und das die Politelite erst so eine Katasthrophe brauchen um über den hiesigen Zustand Deutschlands nachzudenken, ist ein Armutszeugniss.
Man kann sich wirklich nur noch für diese Politiker schämen.
harzwj
28.02.2022, 15:55 Uhr
Kehrtwende ist immer gut...
fragt sich nur, in welche Richtung? Dazu ein Hinweis, da man auch manchmal in der "großen Politik" das "Fahrrad nicht neu erfinden" muss. Die deutsche Journalistin, Publizistin, Hörbuchsprecherin, ehemalige Moskau-Korrespondentin sowie Moderatorin der ARD, und Mitglied des Lenkungsausschuss Petersburger Dialog, Frau Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz hat in 2021 in Würdigung des 90. Geburtstag von
Herrn M. Gorbatschow einen Vortrag gehalten. Gehalten am 12.11.2021 in Reutlingen. Diesen einstündigen, hoch interessanten Vortrag sollten sich alle Politiker, die meinen in Sachen Russland alles zu wissen (nicht verstehen) aufmerksam ansehen und anhören. Daraus Schlüsse ziehen und handeln.
W. Jörgens
henry12
28.02.2022, 15:56 Uhr
Hirte spricht ........
Selbstgerechtes Geschwafel. "Deutschland, Europa und die gesamte freie Welt" überbieten sich im Ergriffenheits-und Sanktionstaumel. Hat mal irgend jemand daran gedacht, wie das jetzt weiter gehen soll ?
Als deutsche Piloten Belgrad bombardiert haben, kam auch nichts .
Wie konnte das mit der der Ukraine überhaupt so weit kommen, wie soll das enden und was kommt dann ?
Das wär mir wichtiger zu wissen als 100 Mrd. € im "wollt ihr den totalen.........." Parlament. Als erstes, schmeißt die Stümper aus der Regierung in Deutschland, jetzt müssen endlich mal Profis ran. Was willste mit Leni BB mit 12. Klasse Niveau wenn ein Krieg in Europa tobt ? Und die Liste ginge weiter.
In Deutschland werden bei allen auftretenden Problemen immer nur Geldsummen genannt, aber nie Lösungen. Ist das jemand schon mal aufgefallen ?
harzwj
28.02.2022, 16:10 Uhr
Nur ein Hinweis...
damit nicht lange der Vortrag gesucht werden muss, zu finden unter
google "krone-schmalz zum 90. geburtstag von m. gorbatschow". Dann geht die seite bei you tube auf.
W. Jörgens
Leser X
28.02.2022, 16:25 Uhr
Überfall
Starke Rhetorik. Die hätte ich mir von den CDUlern auch bei all den vielen Überfällen durch die USA gewünscht, für die Kriege - verdeckt und offen - schon immer zum Tagesgeschäft gehören. Aber "Freunde" dürfen das und deren Kriege sind "gerecht".
Rob2000
28.02.2022, 16:45 Uhr
Was nicht
alles kaputt gespart, Bundeswehr, Pflege usw...und komischerweise macht es erst klick,wenn es gebraucht wird da stellt man sich die Frage.
Wo im gottes Namen sind die Milliarden an Steuern jedes Jahr hin...
geloescht.20240214
28.02.2022, 18:02 Uhr
Das Verteidigungsministerium....
gehört von einer Person geleitet, die schon selbst mal gedient hat. Ob m/w/d lass ich jetzt mal offen. Und dann gehört als Erstes dazu, sämtliche Berater zu entfernen. Danach alle untergegründeten GmbH (eine für essensbeschaffung, eine für klamottenbeschaffung. Bw-fuhrparkservice usw. ) auflösen und die wehrbereichsverwaltung wieder so aufstellen wie sie bis ca. 1993 solide gearbeitet hat.
Halssteckenbleib
28.02.2022, 19:51 Uhr
Kehrtwende in Politik
heißt mal wieder soviel machen wollen.Man schmettert mit Milliarden von Euros nur so um sich.Wenn sich der Sturm wieder gelegt dann wollte man soviel neues auf den Weg bringen . immer das gleiche Muster..
Klausi-NDH
01.03.2022, 09:33 Uhr
Die Kertwende ..
brauchte nur die Bundeswehr so einzusetzen, wie es das Grundgesetz vorsieht.
Die Milliarden die bei Einsätzen im Ausland verpulvert wurden haben nichts mit dem Auftrag des Greundgesetzes zu tun. Für dieses Geld könnte die Ausrüstung im guten Zustand sein und auch alle Neuanschaffungen bezahlt werden.
Aber Deutschland musste ja am Hindukusch verteidigt werden, in Mali, Littauen, Estland etc.
Dann reicht natürlich das Geld nicht.
Mir ist auch schleihaft ,wieso eine Armee externe Berater benötigt.Sind denn Offiziere und Generalstäbe un Ministerium nicht selbst in der Lage den Bedarf der Truppe zu planen?
Nach der Ankündigung über die 100 Milliarden Sondervermögen für Rüstung sind die Aktien von Reinmetall um 25% gestiegen !
Audio
01.03.2022, 10:21 Uhr
Hirte und Herrgott - alles klar !
Dass die "Volksparteien" CDU und CSU den Kapitalisten und somit auch den Waffenproduzenten sehr nahe stehen, müsste eigentlich jedem deutschen Bürger, soweit er nicht seit Generationen christlich ausgerichtet ist, klar sein. Deshalb braucht man sich auch nicht zu wundern, dass gerade diese Parteien die militärische Aufrüstung der Bundesrepublik fordern. Ihre scheinheiligen "Führer" haben sicher auch einen materiellen Nutzen davon. Was die Milliarden-Schulden, die für die Aufrüstung neu aufgenommen werden müssen, für den Bürger bedeutet, ist klar: Inflation und damit zunehmende Armut. Ich finde es geradezu pervers, die Ukraine-Krise als Vorwand für eine militärische Aufrüstung zu nehmen. Das gleiche gilt für die idiotischen Sanktionen. Leidtragende sind, auch in Russland, die einfachen Bürger und nicht die Bonzen. Die haben ihr Kapital schon sicher "gebunkert".
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